Fotografie
Entwurf:
Die Fotografie ist eine Kunst, die bereita weit über 150 Jahre alt ist. Standen am Anfang noch langsame und aufwendige Konstruktionen wie die so genennte “Camera obscura” und die “Laterna magica”, so entwickelte sich die Fotografie in weiterer Folge recht schnell über die Daguerreotypie und die Kollodium-Nassplatte und die beschichteten Trockenplatten bis hin zur industrialisiuerten Produktion, die durch die amerikanische Firma Kodak eingeläutet wurde.


Heute wird die Fotografie zu einem sehr hohen Prozentsatz digital abgewickelt, ein Verfahren, das erst in den letzten Jahren populär wurde. Diese rasante Entwicklung, bei der im relativ kurzem Zeitraum von ca. 160 Jahren sich Technik und Geschwindigkeit extremst veränderten bedarf natürlich einiger technischer Grundlagen, die im folgenden kurz analysiert werden sollen:
1) Technische Hintergründe bei der Aufnahme:
Egal ob man sich für eine digitale oder eine klassisch-analoge Fotoaufnahme entscheidet: Die technischen Grundlagen bleiben im Grunde unverändert: Denn je nach unterschiedlicher Helligkeit des Objekts und in ASA angegebener Empfindlichkeit des Films oder Chips, benötigt man unterschiedliche Kombinationen von Belichtungszeit und Blende. Während die Blende die Öffnung des Objektivs angibt und somit die Menge des einfallenden Lichtes bestimmt, gibt die Belichtungszeit an wie lange der Film oder Chip dem durch das Objektiv einfallenden Licht ausgesetzt ist. Zusätzlich zur Belichtung muss das fotografierte Objekt natürlich auch richtig fokussiert werden, dies geschieht bei manuellen Kameras durch die Veränderung der Entfernung zwischen Linse und Film. Bei Automatischen Kameras werden heute alle diese Elemente automatisch gesteuert, bei halbautomatischen können auch einzelne Einstellungen manuell durchgeführt werden.
2) Unterschiedliche Verarbeitungsprozesse:
Je nachdem, ob man sich bei der Aufnahme für die digitale oder analoge Variante entschieden hat, erfolgt die Weiterverarbeitung entweder am Rechner (digital) oder durch den Einsatz von Chemikalien im Fotolabor (analog). Bei der so genannten Hybridtechnik – einer Zwischenstufe – werden im Fotolabor lediglich die Negative entwickelt, alle weiteren Bearbeitungsschritte aber am Computer durchgeführt. Dazu müssen die Negative oder Dias mit Hilfe eines Scanners digitalisiert werden. Will man digitale Aufnahmen als klassische Fotos nutzen, so müssen sie ausbelichtet werden. Fotolabors und Onlinefotodienste verwenden dazu heute meist Tintenstrahldrucker.
Alle Fotos: Wikipedia

